Aktivitäten im Schuljahr 2018/2019

Verabschiedung unserer 4. Klassen

Traditionell feiern wir an einem der letzten Schultage vor den Sommerferien die Entlassung unserer Viertklässlerinnen und -klässler. Die Großen streben noch ein letztes Mal nach vorne und verabschieden sich mit musikalischen Beiträgen von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus den jüngeren Klassen und von ihren Lehrerinnen. Manche „Kleinen“ haben eigens für die Großen etwas einstudiert, um „Auf Wiedersehen!“ zu sagen und an viele schöne Begegnungen auf dem Schulhof, beim gemeinsamen Singen im Chor, bei Festen, Projekten und beim Adventsbasteln zu erinnern.

Den Anfang machten die Kinder unserer Gitarren-AG unter der Leitung von Ragnar Kaesche von der Kreismusikschule Rotenburg, der immer dienstags mit den Kindern übte, sie anregte, sie begeisterte und sie auf seinem eigenen Instrument begleitete. So brachten die Auftritte der Gitarren-Kinder die Zuhörerinnen und Zuhörer oft zum Staunen. Wir freuen uns, dass Herr Kaesche im kommenden Schuljahr sogar zwei Stunden zu uns kommt!

Jetzt folgte ein Tanz mit Elementen des linedance und mit Schritten und Bewegungen, die die Zuschauer vom Fußballtraining und -spielen kannten – zur Erinnerung an viele gemeinsame Fußballspiele während der Pausen. Für ihre Vorführung hatten die Zweitklässler so viele Trikots, Fan-Schals, Fußballschuhe und Stutzen zusammengesucht, dass alle Kinder stilecht angezogen auftreten konnten.

Beide 4. Klassen hatten mit ihren Klassen- und Musiklehrerinnen Lieder mit den Themen „Erinnerungen an unsere Grundschulzeit“ und „Abschied“ geübt und trugen sie mit manch einer Träne in den Augen vor.

Die Trommel-AG präsentierte ein Stück, bei dem sie auf die Stuhlkanten schlug. Vierstimmig wollte sie damit deutlich machen, wie wichtig es an der alten wie auch an der neuen Schule ist, einen Platz zu finden – einen eigenen, angestammten Platz mit einem eigenen Stuhl. Erst wenn man seinen Platz in der Gemeinschaft gefunden hat, fühlt man sich wohl – erst wenn man einen Stuhl angeboten bekommen hat, fühlt man sich willkommen.

Wir wünschen euch dafür viel Glück und Zutrauen in euch selbst, in eure neuen Mitschülerinnen und Mitschüler und in eure neuen Lehrerinnen und Lehrer!!!

Kühle finden im neu errichteten Anbau an unseren Einradschuppen

Seit einiger Zeit haben wir nicht nur einen Container für unsere Ein- und Hocheinräder, wir haben nebenan auch noch eine überdachte Möglichkeit zum gemütlichen Zusammensitzen bekommen. Hier können wir uns an der frischen Luft treffen, selbst wenn es regnet oder die Sonne vom Himmel brennt. Leider nutzten dies auch Menschen, die dann unseren Tisch mit einem großen Brandfleck und die Balken mit Schmierereien verließen. Deshalb haben die Mitglieder unseres Fördervereins Handwerksbetriebe der Umgebung angesprochen, mit Freiwilligen gemeinsam die Wände vertäfelt und den Eingang mit einem großen Gargentor versehen.

Vielen Dank dafür! Wir freuen uns sehr!

Unser Hausmeister Detlef Kaiser hat uns anschließend im Innenraum rundherum Bänke zum Sitzen, Liegen, zum Arbeiten und Spielen gebaut. Das sieht toll aus und lockt immer wieder Klassen hierher, die aus ihren warmen Klassenräumen fliehen und hier Unterschlupf finden.

Danke an alle, die sich dies alles ausgedacht, geplant und umgesetzt haben!!!

Sportfest 2019

Dank der großen Bäume am Rande unseres Sportplatzes konnten wir trotz der großen Hitze unser Sportfest feiern. Die Bäume spendeten am frühen Vormittag lange Schatten und so konnten die Kinder die Disziplin „800 Meter-Lauf“ bei noch angenehmen Temperaturen laufen.

Als dann um 9 Uhr alle Helferinnen und Helfer aus der Elternschaft angekommen und eingewiesen waren, konnten die Kinder ihre sportlichen Fähigkeiten im Weitsprung, im Werfen und je nach Alter im 30- bzw. 50- Meter-Lauf zeigen.

Für Abkühlung des Gesichts und der Hände waren große Kübel mit Wasser aufgestellt. Viele Kinder aber steckten gleich den ganzen Kopf ins kühle Nass und schüttelten sich anschließend wie Pudel, sodass die Zöpfe und Pferdeschwänze der Mädchen hin- und herflogen. Eltern und Lehrerinnen ermunterten immer wieder zum Trinken und Ausruhen und so konnten gegen 11 Uhr erschöpft und mit hochrotem Gesicht, aber glücklich und mit sich zufrieden alle Kinder das Gelände Richtung Schule verlassen, ohne dass jemand einen echten Schwächeanfall erlitten hatte.

Danke an alle Helferinnen und Helfer aus dem Kreis unserer Eltern- und Großelternschaft! Ohne Ihren Einsatz können wir dieses Fest nicht durchführen!

Schälen, schneiden, schlemmen! Vier tolle Projekttage rund um Gesundes und Leckeres!

Am Ende dieser Tage waren die acht jahrgangsgemischten Kochgruppen mit je 16 bis 18 Kindern zu richtigen Gemeinschaften zusammengewachsen. Sie waren stolz auf ihre gemeinsam erstellten Ergebnisse und vielfach sogar davon überzeugt, genau ihre Gerichte seien am täglichen großen Büfett die Renner des Tages gewesen: Die einen leckten sich nach Kartoffel- oder Möhrensuppe die Finger, andere freuten sich über die mit Gemüse gefüllten Wraps. Appetitlich mit ein paar Spritzern Schokoladensoße angerichtet lockten Obst- und Gemüsespieße und „lachende Brotgesichter“ forderten auf: „Iss  mich und genieß mich!“. Düfte von Pizza und Ofengemüse zogen in die Nase und drei verschiedene Waffelkreationen ließen lange Schlangen vor dem Waffeleisen entstehen. Quarkspeisen und Obstsalate verwöhnten den Gaumen, dessen Vorliebe dem Süßen gilt, und selbstgepresste Säfte und Limonaden löschten den Durst. 

Vier Tage lang haben sich Kinder und LehrerInnen, pädagogische MitarbeiterInnen unserer Grundschule und der Helga-Leinung-Schule, FSJler und Bundesfreiwilligendienstler und helfende Eltern jeden Morgen zunächst in ihrem Raum getroffen, sich begrüßt, schnell die Schürze umgebunden und sich dann mit allen anderen Gruppen in der Pausenhalle zusammengefunden. Hier stimmten wir uns mit unserem Schullied und kleinen Vorführungen passend zum Thema dieser Tage ein – ein wichtiges Ritual, das sehr zum Gelingen dieser Tage beitrug.

Und endlich ging es an die Messer und Reiben, an Schüsseln, Töpfe und Saftpresse, an Herd und Ofen, an Waffeleisen und Feuerschale!

Mit großer Hingabe, freudiger Ausdauer und wachsender Fingerfertigkeit schälten und schnitten die Kinder Äpfel und Möhren, Tomaten und Gurken, Ananas und Zucchini. Muskelkräfte entwickelten und zeigten sie beim Kneten von Hefeteig, der dann als Stockbrot über der riesigen Feuerschale unseres FSJlers Steffen Lenz gehalten wurde. Ein bisschen verkohlt und gleichzeitig innen noch halbgar, aber immer mit großem Genuss wurde das Stockbrot verzehrt – besonders lecker mit selbstgeschüttelter Butter!

Unser Bundesfreiwilligendienstler Bastian Hauschild hat von seinem Lehrhof „Brunkshof“ in Stemmen 65 kg Kartoffeln für uns bekommen – große, dicke, aber auch kleine, gelbfleischige und auch welche mit lilafarbenem oder blauem Fruchtfleisch. Das war etwas Besonderes und alle freuten sich, dass viele Kinder diese „anderen“ Sorten nicht nur vorsichtig probierten, sondern häufig auch als „Lecker!“ erlebten. So gab es auf unserem Büfett Salzkartoffeln, Ofenkartoffeln, Folienkartoffeln, Kartoffelsuppe, Kartoffelsalat und Kartoffelwaffeln.

Unser Schulobst-Zulieferer hat uns für diese Tage nicht Kisten für jede Klasse gepackt, sondern uns reichlich mit Äpfeln, Möhren, Bananen, Kohlrabi, Schnittlauch und Basilikum bedacht. Viele Eltern gaben uns Eier von ihren eigenen Hühnern mit, spendeten uns Milch und verschiedene Mehlsorten. Und trotzdem machten sich alle KochgruppenleiterInnen jeden Tag aufs Neue auf, weitere Mengen an Zutaten einzukaufen, denn die Ideen und Wünsche aller Beteiligten erforderten es, dass immer wieder für Nachschub gesorgt werden musste. Auch sah man jeden Morgen unsere LehrerInnen immer neue „Kochwerkzeuge“ von Zuhause mitbringen – da wurden Töpfe und Mixer, Schüsseln und Waagen,  Reiben, Suppenkellen und Schneebesen herangetragen, die in den Mengen, die wir jetzt brauchten, ja nicht vor Ort bereitstanden oder in den Schränken auf uns warteten.

Nicht erst am Ende dieser Tage waren sich alle einig: Es war toll!!!

Die Kinder haben sich selbst und andere Kinder in ganz neuen Zusammenstellungen und  Zusammenhängen erlebt und mit ganz neuen Aufgaben herausgefordert gesehen. Sie haben sich oft selbst organisieren müssen und zeigten und entwickelten dabei viel Selbstständigkeit. LehrerInnen, MitarbeiterInnen und Eltern führten mit viel Elan und Nervenkraft diese Vormittage durch und freuten sich daran, wie Schülerschaft, aber auch die beiden Kollegien „neu“ zusammenwuchsen. Die Kinder erlebten ihre Lehrerinnen einmal anders, aber auch die Lehrerinnen ihre Kinder: Da zeigten schon die Jüngsten einen geübten handfesten Umgang mit Messer und Sparschäler und viele Ältere ein hohes Maß an Umsicht für alles, was auch an Aufräum- und Putzarbeiten gemacht werden musste. Auch unsere Kinder der Helga-Leinung-Schule stellten sich darauf ein, dass ihre angestammten Lerngruppen aufgelöst wurden und sie sich am  Vormittag zum Teil ohne ihre eigentlichen BetreuerInnen in eine fremde Gruppe einleben sollten. Eine besondere Herausforderung, die einige mit erstaunlichem Mut und wachsender Selbstständigkeit meisterten!

Am letzten Tag trafen wir uns alle nicht nur morgens, sondern wir feierten am Ende des Vormittages mit einem gemeinsamen Abschluss zusammen den Erfolg dieser Tage. Wir bedankten uns bei uns gegenseitig, beklatschten uns und freuten uns über das mitreißende Rhythmical einer Kochgruppe, die in diesen Tagen nicht nur zusammen gekocht, sondern unter Leitung ihrer Kochgruppenlehrerin zusammen auch noch ein Musikstück eingeübt hatte.

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern aus nah und fern!

Vielen Dank an unseren Hausmeister Herrn Kaiser, der täglich mehrmals Tische, Bänke und Stühle für uns aufstellte!

Danke an unsere Frauen, die täglich unsere Schule putzen, wenn wir sie verlassen: In diesen Tagen waren sie besonders gefordert und sie wischten unermüdlich alle Klassenraumböden, die nach unseren Arbeiten meist sehr klebrig hinterlassen worden waren.

Lieben Dank an unsere Sekretärin Frau Schützler, die die kleinen Schnittwunden, die immer einmal bei der ungewohnten Arbeit entstanden, mit Pflaster versorgte und Wünsche der Kinder wie „Wir brauchen aus der Lehrerinnenküche noch große Löffel!“ erfüllte!

Herzlichen Dank an unsere pädagogischen MitarbeiterInnen Frau Schuschke, Frau Martens und Herrn Gohde, die sich in diesen Tagen zeitlich und inhaltlich weit über ihren eigentlich an unserer Schule vorgesehenen Einsatz einbrachten!

Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern aus dem Kreis unserer Elternschaft! Sie haben in den Kochgruppen und später am Büfett immer gesehen, ob und wie und wann geholfen, geräumt, abgewaschen und gefegt werden musste. Danke!

Ohne Ihre und eure umsichtige und zupackende Unterstützung  hätten wir diese Tage nicht so schön und erfolgreich gestalten können!

Wir wollen kochen!

Vom 4. bis zum 7. Juni wollen wir zusammen kochen – miteinander füreinander!

Wir bilden 8 altersgemischte Gruppen aus all unseren Schülerinnen und Schülern – den Kindern unserer Grundschule und der Helga-Leinung-Schule. Vier Tage lang treffen wir uns täglich zum Schneiden, Schälen, Kneten, Backen, Dünsten, Braten und Kochen – und zum gemeinsamen Essen! Jede Gruppe hat in diesen Tagen einmal einen Herd mit Kochplatten und Ofen zur Verfügung. An den anderen Tagen wollen wir kalte Speisen zubereiten oder draußen am Feuerkorb oder Schwenkgrill Warmes zaubern. Am Ende eines jeden Tages wollen wir alles zu einem großen Büfett zusammenstellen und die verschiedenen Köstlichkeiten gemeinsam an schön gedeckten Tischen, die wir zusammen vorbereitet haben, kosten.

Finanzieren wollen wir unser Vorhaben durch einen Zuschuss der Initiative „Ich kann kochen!“, eine Initiative der Sarah Wiener-Stiftung und der Krankenkasse BARMER. Weiteres Geld bekommen wir von unserem Förderverein und durch die Beiträge unserer Kinder. Nahrungsmittelspenden erhoffen wir uns von landwirtschaftlichen Betrieben in unserer Elternschaft oder in der Nachbarschaft unserer Schule, aus Bäckereien und Firmen der Umgebung und von einzelnen Eltern.

Danke allen Helferinnen und Helfern, allen Spenderinnen und Spendern!

Deutsches Sportabzeichen in Bronze, Silber und Gold

Am 10. Mai wurden endlich die langersehnten Urkunden und Abzeichen für die Sportprüfungen in den Disziplinen „Weitwurf“, „Weitsprung“, „50 bzw. 70 Meter-Sprint“ und „800 Meter-Lauf“ verteilt. Dieses Sportfest fand schon am Ende des vergangenen Schuljahres statt, so dass unsere ehemaligen ViertklässlerInnen nicht mehr auf den folgenden Fotos zu sehen sind.

Wir gratulieren allen Kindern!

Auf den Fotos sind links die Kinder mit einem Bronze-, in der Mitte alle mit einem Silber- und rechts alle Kinder mit einem Goldabzeichen zu sehen.

Dezernatsentscheid in Zeven „Plattdeutscher Lesewettbewerb“

Am 26. April fuhren unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unserer „Beauftragten für Plattdeutsch“ Christa Martens nach Zeven in die IGS. Hier trafen sich 44 Kinder und Jugendliche aus den Klassen 3 bis 8 zum Lese-Wettstreit. Sie kamen aus den Ortschaften Heeslingen, Zeven, Elsdorf, Sittensen, Meckelsen und Tarmstedt. Große Aufregung lag in der Luft, denn nur ein Kind jeder Altersgruppe würde mit seinem 1. Platz zum Bezirksentscheid am 28. Mai nach Tarmstedt fahren.

Die wichtigsten Kriterien für die Jury waren das flüssige, sichere Vorlesen, eine deutliche und souveräne Aussprache, ein für die Zuhörerinnen und Zuhörer angenehmes Lesetempo und eine dem Inhalt angemessene und ansprechende Betonung.

Aus unserer Schule erzielten Sophie und Jonathan den 3. bzw. 4. Platz in der Klassenstufe 3/4. Auch wenn dies bedeutet, dass sie nicht mit nach Tarmstedt fahren, sind wir alle sehr stolz auf das Ergebnis der beiden und gratulieren herzlichst!

englishdays in Meckelsen

Kurz vor den Osterferien waren Kinder und Lehrerinnen in Klein Meckelsen zwei Tage lang im Englisch-Fieber: Alle der englischen Sprache mächtigen Kolleginnen boten interessante Projektthemen an und luden die Kinder der 3. und 4. Klassen in „ihr“ Land ein. So ging es nach einer Einstimmung mit englischen Liedern – begleitet von Frau Vogt mit ihrer Gitarre – per boardingpass auf nach England und Schottland, nach Australien und Neuseeland und in die USA.

In England las Frau Griep den Kindern das Buch „We´re going on an bear hunt“ des englischen Schriftstellers Michael Rosen vor und berichtete später, dass viele Teile der Geschichte von den Kindern mitgesprochen worden waren.

In Schottland suchten die Kinder mit Frau Klieber und unserer studentischen Praktikantin Frau Franke „Nessie“, das Ungeheuer von Loch Ness.

In Australien erfuhren die Kinder von Frau Nadjé und Herrn Gohde etwas über die Ureinwohner, die Tiere und die Pflanzen des Landes. Anschließend gestalteten die Kinder ihren eigenen Bumerang und übten das Werfen – gar nicht so einfach, die richtige Technik anzuwenden, damit das Wurfgerät auch tatsächlich wieder zurückkehrt!

In Neusseland trafen die Kinder auf den Vogel „Kiwi“, das Nationalsymbol des Landes. Unser FSJler Herr Lenz zeigte Neuseeland auf der Weltkarte und vermittelte etwas zur Geschichte des Landes.

In den USA stellte Frau Bodmann den Kindern das beliebte und für den amerikanischen Schulsport typische Spiel „Kickball“ vor. Während „Baseball“ und „Football“ mit harten Bällen gespielt wird und dadurch die Verletzungsgefahr sehr hoch ist, wird „Kickball“ mit einem weichen Gummiball gespielt.

Begeistert, aber hungrig konnten sich am ersten Projekttag alle in der Pause mit einem hotdog stärken! Dafür hatten auch Frau Kogge und Frau Pohl sich nicht nur stilecht gewandet und ihre Waren appetitlich angerichtet, sondern extra einige words and phrases geübt, um die Kinder mit „Good morning!“ oder „Hello, what would you like to eat?“ begrüßen zu können. Sie hatten gelernt zu erfragen, wie die Kinder ihre hotdogs zusammengestellt haben möchten, und wie sie sie mit einem freundlichen „Here you are!“ oder „Enjoy your meal!“ verabschieden konnten.

Eine große Herausforderung für die beiden Inhaberinnen des Kiosks, deren eigene Schulzeit und Englischstunden schon viele Jahre zurückliegen, und für ihre jungen Kundinnen und Kunden, die gerade erst anfangen Englisch zu lernen und zu sprechen – aber auch eine lustige Erfahrung und Begegnung, die bei allen Beteiligten für viel Schmunzeln und Lachen sorgte!

Den Abschluss dieser beiden Projekttage gestaltete das Niekamp-Theater aus Bielefeld mit seinem englisch-deutschsprachigen Stück von „Jack und der Bohnenranke“: In einer liebevoll ausgeschmückten Kulisse erwachten unter den geschickten und geübten Händen der beiden Spieler mehrere Marionetten zum Leben und erzählten die Geschichte eines Jungen und seiner Mutter, die in armen Verhältnissen lebten. In ihrer Not wollten sie ihre letzte Kuh auf dem Markt verkaufen. Auf dem Weg dorthin tauschte der Junge namens Jack die Kuh gegen 5 „magische“ Bohnen, wie ein Fremder dem Jungen versprach. Jacks Mutter war entsetzt und warf die Bohnen weg. Über Nacht wuchs daraus eine Ranke bis in den Himmel! Mit offenen Mündern und großen Augen verfolgten alle Kinder unserer Schule, was Jack im Himmel erlebte und wie er im Schloss eines Riesen und seiner Frau zu Reichtum kam.

Für alle Beteiligten waren diese beiden Tage spannend und aufregend – wir wollen das unbedingt wiederholen!

Die Bläserklasse der KGS zu Besuch bei uns

Am 1. April, besuchte uns die Bläserklasse der KGS aus Sittensen. Auch zwei ehemalige Kinder unserer Schule waren dabei und führten den Zuhörer/innen aus unseren 4. Klassen stolz ihr Können auf ihren Instrumenten vor. Im Gepäck hatten die Schülerinnen und Schüler Holzblas- und Blechblasinstrumente – Trompeten, Saxophone, Querflöten, Klarinetten …

Nach einem kleinen Konzert, das von der Lehrerin Frau Höver dirigiert wurde, durften unsere Viertklässler/innen selbst einmal ausprobieren, ob sie den Instrumenten einen Ton entlocken konnten. Da röteten sich aber so manche Gesichter – denn das Blasen ist nicht so einfach! Und einen schönen sauberen Ton zu erzeugen, kostet viel Übung! Oder ein bisschen Talent! Die Schüler/innen aus Sittensen gaben gute Tipps und halfen sehr geduldig.

Ein interessanter Besuch, der unseren Kindern helfen könnte, sich vielleicht für den Besuch der Bläserklasse zu entscheiden. Vielen lieben Dank unseren Gästen aus Sittensen!

Brennballturnier in Zeven

Jedes Jahr treffen sich in unserer Region Schülerinnen und Schüler 3. Klassen zum großen Brennballturnier – so auch in diesem Jahr! Unsere Klasse 3a hatte sich unter der Leitung ihrer Klassen- und gleichzeitig Sportlehrerin Frau Bodmann gut vorbereitet und fieberte dieser Herausforderung entgegen: Am 27. März ging es nach Zeven. Hier trafen sich Klassen aus Elsdorf, Rhade, Tarmstedt, Sittensen, Heeslingen, Selsingen und aus der Grundschule Klostergang aus Zeven.

Unsere Klasse belegte den 5. Platz! Wir gratulieren herzlich!

Getreideaussaat

Schon im Herbst des vergangenen Jahres hatten die Kinder der Klasse 2a neben ihrem Blumenbeet Getreide ausgesät, um Ende des 2. Schuljahres/ Anfang des 3. Schuljahres passend zum dann anstehenden Thema „Vom Korn zum Brot“ eigenes Getreide ernten zu können. Leider waren nicht alle Samenkörner aufgegangen – manche wurden auch vom vielen Regen weggeschwemmt. So schlug unser Bundesfreiwillligendienstler Bastian Hauschild – als Sohn eines Landwirtes Profi für dieses Thema – vor, ein paar Quadratmeter noch einmal umzugraben und Sommergerste zu säen. Da die Klasse am Ende ihres 1. Schuljahres hier Kartoffeln gepflanzt, gehegt und gepflegt und am Anfang des 2. Schuljahres geerntet und vielfältig zubereitetet hatte, bietet dieser Boden die idealen Voraussetzungen für Sommergerste. Trotzdem düngten die Kinder den Boden noch einmal – mit Erde aus dem schuleigenen Kompost. Bastian Hauschild erläuterte den Kindern, warum eine Düngung des Bodens wichtig ist und dass der Kompost gut untergegraben werden müsse. Mit Hacke und Schaufel war das mit vereinten Kräften bald getan! Jetzt gruben die Kinder mit ihren Fingern Löcher in die Erde, setzen 3-4 Körner hinein, füllten die Löcher wieder auf und klopften die Erde fest. Zum Schluss suchten die Kinder von den benachbarten Feldrändern schöne Steine und setzen sie als Abgrenzung an ihre eigenen Getreidefelder.

Jetzt hoffen alle auf eine spannende Zeit des Wachsens, der Hege und Pflege und der Ernte!